Challenge

 

Eyes

lighting up whenever you speak

 

Sleep

that will not come

 

Smiles

only for you

 

Voice

softly saying your name

 

Anger

that never lasts

 

Company

always preferred

 

Love

insufficiently disguised

 

you see

 

do you dare

 

to observe?

 

~~~

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Sie ist weg!

Weg ist sie! Einfach so! Schon wieder! Hat sich aus dem Staub gemacht, ohne es vorher auch nur anzukündigen. Weiß nicht warum. Weiß nicht wohin. Weiß nicht, ob und wann sie wiederkommt. Nicht zu fassen! Was soll das?

Gestern hat sie mich noch geküsst. Und dann ging alles so einfach! Und heute? Heute bekomme ich gar nichts mehr auf die Reihe.

Meine erste Reaktion: Panik!

Was mache ich jetzt? So ganz allein mit mir? Wie soll ich das Ganze ohne sie hinkriegen? Wie geht’s weiter?

Ich denke nach. Ich grüble…

Habe ich irgendetwas falsch gemacht? Ist es so was wie Schicksal? Gehört so etwas zum Reifeprozess dazu? Müssen wir alle das irgendwann mal durchmachen?

Ich höre auf nachzudenken. Mein Kopf ist wie leergefegt. Bin ratlos.

Ich laufe unruhig durch die Gegend.

Müsste mich eigentlich mit irgendwas ablenken. Fragt sich nur, womit…

Ich muss mich entspannen, an etwas ganz Anderes denken – jetzt!
SOFORT!

Funktioniert nicht, gehe wieder nach Hause. Arbeitszimmer. Ein leerer Computerbildschirm, der mich blöde angrinst.

Das Telefon! Ja!
Wen jetzt anrufen?

Meine Mutter?
Normalerweise keine schlechte Idee, aber diesmal: Wohl kaum.
Die Leute von Amnesty?
Nein – DAFÜR sind die bestimmt nicht zuständig…
Eine Selbsthilfegruppe?

Gibt es eine Selbsthilfegruppe für ratlose Literaten?
“RATlose LiteRATen”…?
Da bliebe ja nur noch “Lite…en” übrig!

Oh, Mann, DAMIT komme ich bestimmt nicht weiter!!

Da! Die rettende Telefonnummer! Der Mann, der die Antworten kennen muss!

“Hallo?”

“Hallo, ich bin’s. Du… ich hab ein Problem. Sie… sie ist schon wieder weg! Hat mich verlassen!”

“Wer? Wer hat dich verlassen?”

“Du weißt schon…”

“Oh, nein, nicht schon wieder!”

“Aber diesmal ist es wirklich ernst!”

“Hör mal zu…”

“Wirklich! Ich spüre das! Es ist passiert! Vorbei!
DIE MUSE HAT MICH VERLASSEN!”

Er lacht. Eindeutig. Er versucht es zu unterdrücken, aber ich kann es hören.

“Also, weißt du -” presst er heraus. Wiederholt: “Die Muse hat dich also verlassen! Ich weiß ja, du bist Romanautorin und eine sensible Persönlichkeit…

…aber ich habe noch nie jemanden erlebt, der jedesmal, wenn er mal wieder eine kleine Schreibblockade hat, ein solches Drama daraus macht!”

* * *

A Christmas Carol (Der Weihnachtsabend) – Charles Dickens

“…and it was always said of him, that he knew how to keep Christmas well, if any man alive possessed the knowledge. May that be truly said of us, and all of us! And so, as Tiny Tim observed, God bless Us, Every One!

A Christmas Carol – by Charles Dickens

Download the ebook for free at the Project Gutenberg.

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“…und immer sagte man von ihm, er wisse Weihnachten recht zu feiern, wenn es überhaupt ein Mensch wisse. Möge dies auch in Wahrheit von uns allen gesagt werden können! Und so schließen wir mit Tiny Tims Worten: Gott segne uns alle und jeden!”

Der Weihnachtsabend – von Charles Dickens

Download des e-books kostenlos beim Project Gutenberg.

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Bild

(Excerpt from Wikipedia:)

“Legacy

While the ‘Merry Christmas’ was popularized following the appearance of the story,[58] and the name “Scrooge” and exclamation “Bah! Humbug!” have entered the English language,[59] Ruth Glancy argues the book’s singular achievement is the powerful influence it has exerted upon its readers. In the spring of 1844, The Gentleman’s Magazine attributed a sudden burst of charitable giving in Britain to Dickens’s novella; in 1874, Robert Louis Stevenson waxed enthusiastic after reading Dickens’s Christmas books and vowed to give generously; and Thomas Carlyle expressed a generous hospitality by staging two Christmas dinners after reading the book.[60] In America, a Mr. Fairbanks attended a reading on Christmas Eve in Boston, Massachusetts, in 1867, and was so moved he closed his factory on Christmas Day and sent every employee a turkey.[33] In the early years of the 20th century, the Queen of Norway sent gifts to London’s crippled children signed “With Tiny Tim’s Love”; Sir Squire Bancroft raised £20,000 for the poor by reading the tale aloud publicly; and Captain Corbett-Smith read the tale to the troops in the trenches of World War I.[61]

According to historian Ronald Hutton, the current state of observance of Christmas is largely the result of a mid-Victorian revival of the holiday spearheaded by A Christmas Carol. Hutton argues that Dickens sought to construct Christmas as a self-centred festival of generosity, in contrast to the community-based and church-centred observations, the observance of which had dwindled during the late 18th and early 19th centuries.[62] In superimposing his secular vision of the holiday, Dickens influenced many aspects of Christmas that are celebrated today in Western culture, such as family gatherings, seasonal food and drink, dancing, games, and a festive generosity of spirit.[63]

This simple morality tale with its pathos and theme of redemption significantly redefined the “spirit” and importance of Christmas, since, as Margaret Oliphant recalled, it “moved us all those days ago as if it had been a new gospel.”[64] and resurrected a form of seasonal merriment that had been suppressed by the Puritan quelling of Yuletide pageantry in 17th-century England.[65]

DAS Bücher-Eldorado für Sherlockians…

…und solche, die es werden wollen.

In Köln-Sülz liegt sozusagen die “Offline-Dependance” (sprich: der Buchladen) von Baskerville Bücher, und hinterm Ladentisch findet man Michael Ross himself, der vielen Sherlock-Holmes-Fans deutschlandweit ein Begriff sein dürfte (man denke z.B. an die deutsche Ausgabe der Granada-DVDs von Koch Media usw.).

 

 

 

 

 

 

 

Ich habe jedenfalls mehrere nette Stunden dort verbracht und den armen Mann abwechselnd in ein Gespräch verwickelt oder bin – in den Zeiten in denen er Kundschaft hatte – beim Anblick der ganzen Sherlock-Holmes-Bücher (und da waren wirklich BEMERKENSWERTE – und exotische – Sachen dabei) dahingeschmolzen. ZU GERNE hätte ich seinen Büchervorrat dort noch ein wenig mehr dezimiert – anstatt schließlich mit nur zwei Büchern nach Hause zu fahren – aber dann wäre meine EC-Karte vermutlich ebenfalls dahingeschmolzen… vor Angst, was ich ihr antun würde… 😉

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Nachdem ich meinen früheren “holmesblog” aufgegeben habe, fand ich es an der Zeit, ein paar meiner früheren Einträge hierher hinüber zu retten. Ich gehe mal ganz schwer davon aus, dass sich in den vergangenen Monaten nichts an dieser konkreten Empfehlung geändert hat.