Ghostwriter gefunden – was man jetzt beachten sollte

Wie engagiert man eigentlich einen Ghostwriter? Natürlich, es gibt dafür Agenturen. Aber immer häufiger läuft das Suchen und Finden heutzutage über das Internet ab.

Professionelle Ghostwriter verfügen schließlich in der Regel über mindestens eine Internetpräsenz (Webseite, Blog etc.), so dass die Nutzung der gängigen Suchmaschinen zumindest schon einmal eine erste Übersicht liefert. Auch Ratgeber-Foren, Anzeigenseiten und Autoren-Portale sind eine nützliche erste Anlaufstelle.

Einen passenden Ghostwriter zu finden ist die eine Sache. Aber was dann?

Hat man nun seine(n) Kandidaten(-in) gefunden, erfolgt die erste Kontaktaufnahme und Angebotseinholung. Empfehlenswert ist dabei eine E-Mail mit den wichtigsten Informationen: Continue reading

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Ghostwriting – was ist das eigentlich?

Bei einem Ghostwriter handelt es sich um einen Autoren bzw. eine Autorin, der/die gegen Honorar für einen Auftraggeber einen Text verfasst (“ghostet”). Hierbei kann es sich um Romane und Sachbücher, aber auch um andere Text- und Publikationsformen handeln. Auch die Autoren von Reden, die dann von anderen Personen (beispielsweise Politikern) gehalten werden, fallen im weiteren Sinne unter diese Definition – wie auch die Verfasser von akademischen Arbeiten (Magisterarbeiten, Doktorarbeiten etc.). Die letztgenannte und kontrovers diskutierte Praxis bewegt sich allerdings in vielerlei Hinsicht in einer Art “Grauzone” und bleibt in den folgenden Ausführungen weitgehend unberücksichtigt.

Rechtliche Situation des Ghostwriters

Die rechtliche Situation eines Ghostwriters definiert sich in erster Linie durch den Vertrag, den dieser mit dem Auftraggeber abschließt. In der Regel erhält der Auftraggeber nach Fertigstellung der Arbeit und Zahlung des vereinbarten Honorars die Rechte an dem erstellten Text. Dies berechtigt den Auftraggeber im typischen Fall beispielsweise auch dazu, das fertige Textmanuskript unter eigenem Namen einem Verlag anzubieten und im Fall einer Publikation das entsprechende Autorenhonorar bzw. Tantiemen etc. einzustreichen. Der Auftraggeber darf sich dann nach außen hin als Autor des Manuskriptes (also des Romans, Sachbuchs etc.) präsentieren. In derartigen Fällen wird oft eine entsprechende Verschwiegenheitsklausel in den Ghostwritervertrag aufgenommen, die den Ghostwriter dazu verpflichtet, über seine Autorenschaft Stillschweigen zu bewahren.

In manchen Fällen (je nach Vertragsgestaltung), wird der Ghostwriter auch als Mitautor genannt oder erhält eine Erwähnung seiner Mitwirkung in den oft am Ende von Büchern aufgeführten Danksagungen bzw. im Nachwort.

Es gibt auch Vertragsvarianten, in denen der Ghostwriter kein festes Honorar erhält, sondern an den späteren Einnahmen prozentual beteiligt wird.

Wer sind die Auftraggeber?

So mancher Mensch hat eine Idee zu einem Roman – aber nicht das handwerklich/künstlerische Vermögen oder die Zeit, diese auch in kommerzieller Qualität auszuformulieren. Ähnliches gilt für Experten, die ein Sachbuch veröffentlichen möchten, oder auch Menschen mit interessanter Lebensgeschichte (oder auch Personen des öffentlichen Lebens), die ihre Autobiografie veröffentlicht haben möchten. Sie alle sind potenzielle Kunden für einen Ghostwriter.

Eine andere Variante ist diejenige, bei der Buchserien eines/einer bereits verstorbenen Autors/Autorin in dessen bzw. deren Stil und unter dem bekannten Namen fortgeführt werden, aber dann von Ghostwritern verfasst werden. Ein Beispiel sind die auch noch in neuerer Zeit erschienenen Jugendbücher von Enid Blyton.

About Authors and Internet-Stars…

Sigh.

Zoella & Co.

Quote: By churning out ghostwritten stories and slapping a famous face on them,
publishers are doing a disservice to the industry, authors and readers.

…an interesting article by Kathryn Lindsay, and a topic that is probably not without controversy… I daresay it is written in xoJane‘s column “Unpopular Opinion” for a reason. Some of the comments are quite telling as well… and thought provoking.

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and btw… if you feel like writing for them (that is xoJane), they do look for submissions.

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btw 2nd… No, I can neither confirm nor deny, whether these particular books have been ghosted or not. If there were ghostwriters involved, though, I hope the got a decent deal!

and btw Part III… jealous?! Me?! Well, yeah! I mean… sort of… but then again… maybe not? If I was…  Oh, I dunno… *shuffles off mumbling*

Building Character(s): A Writing Exercise

This is a great exercise! It is actually one of the main and recurring themes that keeps coming up when I do ghostwriting resp. get hired to overhaul someone’s story: Most of the time I do not consider the characters convincing… they seem too one-dimensional and I don’t “get” their motivation. I will keep these suggestions in mind and certainly do recommend to give them a try! 🙂

Romance Language

Submitted for your consideration, this is an exercise I created for a creative writing workshop I taught a few years ago. Characters are, of course, central to successful, engaging fiction. But these questions might also help for any kind of profile, biography, autobiography, or even for an imaginary profile of a target audience in a marketing/advertising.

You can even think of much science writing as character driven, although in the case of science, the character usually isn’t a person. It’s an organism, a chemical composition, a physical force, a procedure, a device, or some other phenomenon. As with a character, the subject of the scientist’s writing poses some problem—or seems to; it helps us see or understand something, but not necessarily as we expected (otherwise, what would make it worth writing about?).

When I develop of character, I think of three areas: The character’s background, the character’s present external manifestation…

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Nimmst du etwa GELD (!!!) für deine Arbeit?!

Wer sich im Bereich von Ghostwriting oder “Schreiben” betätigt, wird derartige Anfragen möglicherweise kennen: “Hallo, ich habe eine Geschichte geschrieben. Können Sie daraus einen perfekten Roman machen? Und geht das auch kostenlos?”

Je nach Tagesform, Laune oder Persönlichkeit kann eine spontane erste Reaktion hierauf durchaus unterschiedlich ausfallen:

  • schallendes Gelächter
  • ungläubiges Kopfschütteln
  • %&§&/§”!!!!!!
  • … und… in extrem ausgeglichener und positiver Stimmung… kurzes Nachdenken darüber, dass es sich um jemanden mit einem Traum und extrem wenig Geld handeln mag und man die Absage zumindest freundlich formulieren und zumindest ein oder zwei kleine Ratschläge übermitteln sollte…

So viel zur ersten Reaktion – zu Hause, im Büro, inoffiziell.

Was aber kann man auf solche eine Anfrage tatsächlich antworten?

Tja… man KÖNNTE antworten: “Klar, geht in Ordnung.” Das trifft zumindest auf die Autoren zu, die sich in folgender (oder zumindest einer ähnlichen) Situation befinden:

  • Sie haben die erste Million bereits sicher auf der Bank.
  • Ihre gesamten Lebenshaltungskosten (einschließlich Miete, Versicherungen, Benzinkosten, Kleidung, Kino, Praxiszuzahlungen und Lebensmittel bis hin zum Coffee-to-go) werden von jemand anderem getragen.
  • Sie arbeiten vollzeit in einer anderen Branche, betreiben das Schreiben nur als Hobby und haben keine eigenen Ideen bzw. langweilen sich.

Wenn dies alles jedoch nicht der Fall ist… tja… dann…