Begin Each Day As If It Were …

…on #purpose

Begin each day

Oder auf Deutsch: “Beginne jeden Tag, als wäre es Absicht!”

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USA – Von A wie “Auswanderung” bis U wie “Urlaub”

DE-USA

Na ja … dies ist nicht ganz ein “Was Sie schon immer über die USA wissen wollten … aber bisher nicht zu fragen wagten“. Mehr ein paar praktische Fakten und Hilfestellung nach dem Motto “Was man über die USA wissen sollte, wenn man sich längere Zeit dort aufhalten will”. Continue reading

Ghostwriter gefunden – was man jetzt beachten sollte

Wie engagiert man eigentlich einen Ghostwriter? Natürlich, es gibt dafür Agenturen. Aber immer häufiger läuft das Suchen und Finden heutzutage über das Internet ab.

Professionelle Ghostwriter verfügen schließlich in der Regel über mindestens eine Internetpräsenz (Webseite, Blog etc.), so dass die Nutzung der gängigen Suchmaschinen zumindest schon einmal eine erste Übersicht liefert. Auch Ratgeber-Foren, Anzeigenseiten und Autoren-Portale sind eine nützliche erste Anlaufstelle.

Einen passenden Ghostwriter zu finden ist die eine Sache. Aber was dann?

Hat man nun seine(n) Kandidaten(-in) gefunden, erfolgt die erste Kontaktaufnahme und Angebotseinholung. Empfehlenswert ist dabei eine E-Mail mit den wichtigsten Informationen: Continue reading

Die 5-Minuten-Schreibübung

Hast du mal eben fünf Minuten Zeit?

 

Wunderbar! Fünf Minuten – mehr Zeit brauchst du für diese Übung nicht. Fünf Minuten, um das Schreiben anzuregen bzw. zu trainieren. Um neue Ideen zu entwickeln. Um schnell ein paar Gedanken aufzuschreiben, aus denen sich vielleicht irgendwann eine komplette Handlung entwickeln könnte. Oder sogar als Therapie gegen den ewig dräuenden … (*flüster*) … Writer’s Block.

 

Die meisten unter uns “Schreibenden”, die einerseits ihren “regulären” Job, der die Miete bezahlt, mit ihrem Familien-/Privatleben UND ihrem Autoren-Dasein jonglieren, kennen das Problem: Wie finde ich die Zeit, um zu schreiben? Und selbst wenn wir dann die Zeit finden, kann es dazu kommen, dass wir dasitzen und uns … nichts einfällt!

 

(Nein, das muss wirklich nicht zwangsläufig bedeuten, dass die Muse sich gerade in den Jahresurlaub verabschiedet oder sogar komplett gekündigt … dass man tatsächlich eine ausgewachsene Schreibblockade hat! Nein, wirklich nicht – also keine Panik!)

 

Jedenfalls sollten fünf (5!) Minuten am Stück doch irgendwie machbar sein, oder?

 

Also schnappt euch Stifte und Papier bzw. eure Keyboards (die Tastatur, nicht das Musikinstrument!) und stellt den Timer auf fünf Minuten ein.

 

Und dann …

 

SCHREIBEN!

 

Falls ihr über ein spezielles Thema schreiben wollt und euch auch etwas dazu einfällt – wunderbar! Anderenfalls … schreibt einfach ungeplant drauflos. Brainstorming. Wenn ihr nicht wisst, worüber ihr schreiben sollt, dann schreibt darüber, wie schwierig es sein kann, etwas zu finden, über das man schreiben kann. Oder beschreibt einfach, was ihr vor euch seht. Oder wie toll es wäre, einen Bestseller geschrieben zu haben. Oder wie sehr euch das Thema “Writer’s Block” auf die Nerven geht!

 

Da! Die fünf Minuten sind geschafft! Wenn ihr jetzt so richtig schön in den Schreibfluss gekommen seid und Lust (und Zeit) habt, noch etwas mehr zu schreiben – umso besser. Wenn nicht, auch keine Problem. Wiederholt das Ganze einfach morgen wieder. Wiederholt es vielleicht sogar täglich! Auf die Weise entsteht euer ganz eigenes Schreibtagebuch. Früher oder später wird es dann Routine, oder vielleicht auch Teil eures Schreibrituals. Es wird euch vielleicht überraschen, aber man kann innerhalb von fünf Minuten tatsächlich etwas schreiben kann. Vielleicht zwei oder drei Zeilen Dialog, die ihr an dieser Stelle gerade für euren Roman braucht.

 

Also – lasst uns unsere Gedanken auf Arbeitstemperatur bringen und dann … los geht’s! 🙂

Schreib-Kicks: Eure Linksammlungen

Wir surfen durch das Internet, wir finden interessante Seiten, wir setzen Bookmarks… und Bookmarks… und Bookmarks. Da kommt mit der Weile so Einiges zusammen. Wer also auf der Suche nach Inspiration ist, sollte sich zwischendurch einfach mal die gesammelten Links anschauen.

Mich inspirierte das Aufräumen und Organisieren meiner Links zum Beispiel dazu, mal wieder einen Post zu verfassen. Aber ganz davon abgesehen – ernsthaft, meine gesammelten Links geben schon mal das eine oder andere her – versucht’s einfach mal.

… und “Happy Writing!” 🙂

 

Jugendsprache (oder: Ich bin dann mal alt!)

Als Autorin probiere mich schreiberisch ja ganz gern mal in anderen Genres aus. Ich hätte auch sogar ein paar Ideen in Richtung „Young Adult“-Roman. Aber … da gibt’s ein Problem: Also Frau jenseits der 40 ohne Kinder habe ich eine bestenfalls VAGE Ahnung, wie die Jugendlichen eigentlich reden. Ich meine, das ändert sich ja auch immer wieder, oder? (Sagt man das heute überhaupt noch: Jugendliche?? Wahrscheinlich nicht …)

 

Ich erinnere mich noch ganz genau an den Moment, in dem ich begriff, dass ich wohl nicht mehr zur Jugend gehöre. Genauer gesagt war das vor vielen ein paar Jahren auf einer Fete – oder sollte ich “Party” sagen oder vielleicht “Festivität”… bin jetzt ja älter, richtig?

 

Jedenfalls spielten sie da dieses Lied, und wenn ich das richtig verstanden habe, ging’s darin hauptsächlich um “Atzen”.

 

Ähm … Atzen?

 

Atzen… also…

 

Ätzend” kenne ich. Aus dem Chemieunterricht. Und auch weil das früher bei uns als Missfallenskundgebung in Gebrauch war – bei uns Jugendlichen. Lange her.

 

“Atzung”… ist, glaube ich, ein uralter Begriff für eine Mahlzeit, vor allem bei Tieren.

 

Und dann gibt’s da ja auch noch den Comedian “Atze [!] Schröder”.

 

Ob der was damit … nein, wohl eher nicht. Obwohl – wer weiß?

 

Nach oberflächlicher Interpretation des Liedtextes kam ich zu dem Schluss, dass es sich bei den Atzen wohl um einen alternativen Ausdruck für Freunde oder Kumpel handeln mochte.

 

Toll!! Ich war verdammt stolz auf mich!! Und ein bisschen sentimental wurde ich auch und dachte an die Zeiten zurück, als ich als 16-Jährige meine Eltern damit genervt habe, dass ich praktisch alles “cool” fand. Oder, noch schlimmer, “geil”. Heute keine große Sache mehr, seitdem wir es ständig in der Werbung serviert bekommen, aber damals … hach, ja, da konnte unsereins noch SCHOCKIEREN!

 

Dabei hat’s vor uns wahrscheinlich sogar schon der junge Schiller gebraucht, oder auch andere Dichter und Denker. Ist sehr gut möglich, auch wenn der Kontext vielleicht – VIELLEICHT! – ein anderer war. Aber das … ist wieder eine andere Geschichte.

 

Und jetzt muss ich los. Modernes Wörterbuch kaufen geh‘n. Oder vielleicht ‘ne Bravo …?

Onkel Duden und Tante Rechtschreibkontrolle … nützliche Wahlverwandtschaft für Autoren

Hey, die lieben Verwandten können manchmal ganz schön nützlich sein.

 [Um es gleich vorab zu sagen/schreiben: Mir ist ganz klar, dass ich mich hier gerade gewissermaßen auf dünnes Eis begebe, denn ich bin alles andere als die Rechtschreib-Queen und muss mir möglicherweise nun nachsagen lassen, eher so etwas wie die Klugsch…-Queen zu sein. UND vermutlich wird der eine oder andere jetzt meinen Text besonders gewissenhaft auf etwaige Rechtschreibfehler untersuchen … und wahrscheinlich sogar welche finden.]

Aber erstmal zum Thema:

In Diskussionen für Autoren kommt gerade in Bezug auf Einsteiger und deren Texte immer wieder gern die Diskussion um die korrekte Rechtschreibung auf. (Da fällt mir ein … korrekte Rechtschreibung … das dürfte doch eigentlich eine Dopplung in sich darstellen … so etwas wie “weißer Schimmel” in Bezug auf Pferde. Aber ich schweife gerade ab. Also nochmal … zum Thema …)

Wenn ich also meine Leseprobe in einer Autorengruppe (oder einem sonstigen Forum) zur Diskussion stelle oder sie sogar bei einem Verlag in Bezug auf eine mögliche Veröffentlichung einreiche – ist es dann WIRKLICH so schlimm, wenn ich mir mit der Rechtschreibung keine besondere Mühe gebe? (Hier geht es wohlgemerkt nicht um spezifische Probleme post-Rechtschreibreform und schon gar nicht um Legasthenie, auch nicht um einen vereinzelten Tippfehler, der beim Korrekturlesen übersehen wurde, auch nicht um die Leute, die möglicherweise in einer für sie noch fremden Sprache schreiben … sondern einfach um eben dies: Autoren, die sich offensichtlich keine besondere Mühe geben.) Immerhin schaut da vor Veröffentlichung ja sowie ein Lektor drüber, richtig? Also ist es ja nicht so schlimm. Ich bin ja schließlich nur ein Autor. Kein Lektor. Kein wandelndes Lexikon. Hauptsache, das Manuskript/die Geschichte ist gut.

Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht.

Meiner Meinung nach geht es hier auch gar nicht darum, welche Seite (die “Fünfe-gerade-sein-lassen” oder die “Rechtschreibpuristen”) bei der Diskussion Recht hat. Es geht eher darum, die jeweiligen Chancen zu eigenen Gunsten positiv zu beeinflussen. Das heißt nicht, dass ein Rechtschreibfehler mehr oder weniger den Unterschied machen wird, ob es mir gelingt, meinen Text zu verkaufen.

Aber diejenigen Menschen, die meine Texte bewerten, sind genau das: Menschen. Und Menschen haben Launen, Menschen können genervt sein. Menschen haben gute und schlechte Tage. Und wahrscheinlich haben diese speziellen Menschen noch eine ganze Reihe anderer Texte auf ihrem Schreibtisch bzw. ihrer Inbox. Zu viele Rechtschreibfehler (vor allem, wenn sie vermeidbar sind) können ganz schön nervig sein. Und von jemandem, den mein Manuskript nervt, eine gute Beurteilung zu erwarten… na ja, das würde ich dann wirklich Optimismus nennen…

Um andere Menschen dazu zu bringen, meinen Text als solches ernst zu nehmen, sollte ich nach Möglichkeit zeigen, dass ich ihn ebenfalls ernst nehme.

Was also tun? Continue reading