Begin Each Day As If It Were …

…on #purpose

Begin each day

Oder auf Deutsch: “Beginne jeden Tag, als wäre es Absicht!”

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Ghostwriter gefunden – was man jetzt beachten sollte

Wie engagiert man eigentlich einen Ghostwriter? Natürlich, es gibt dafür Agenturen. Aber immer häufiger läuft das Suchen und Finden heutzutage über das Internet ab.

Professionelle Ghostwriter verfügen schließlich in der Regel über mindestens eine Internetpräsenz (Webseite, Blog etc.), so dass die Nutzung der gängigen Suchmaschinen zumindest schon einmal eine erste Übersicht liefert. Auch Ratgeber-Foren, Anzeigenseiten und Autoren-Portale sind eine nützliche erste Anlaufstelle.

Einen passenden Ghostwriter zu finden ist die eine Sache. Aber was dann?

Hat man nun seine(n) Kandidaten(-in) gefunden, erfolgt die erste Kontaktaufnahme und Angebotseinholung. Empfehlenswert ist dabei eine E-Mail mit den wichtigsten Informationen: Continue reading

Die 5-Minuten-Schreibübung

Hast du mal eben fünf Minuten Zeit?

 

Wunderbar! Fünf Minuten – mehr Zeit brauchst du für diese Übung nicht. Fünf Minuten, um das Schreiben anzuregen bzw. zu trainieren. Um neue Ideen zu entwickeln. Um schnell ein paar Gedanken aufzuschreiben, aus denen sich vielleicht irgendwann eine komplette Handlung entwickeln könnte. Oder sogar als Therapie gegen den ewig dräuenden … (*flüster*) … Writer’s Block.

 

Die meisten unter uns “Schreibenden”, die einerseits ihren “regulären” Job, der die Miete bezahlt, mit ihrem Familien-/Privatleben UND ihrem Autoren-Dasein jonglieren, kennen das Problem: Wie finde ich die Zeit, um zu schreiben? Und selbst wenn wir dann die Zeit finden, kann es dazu kommen, dass wir dasitzen und uns … nichts einfällt!

 

(Nein, das muss wirklich nicht zwangsläufig bedeuten, dass die Muse sich gerade in den Jahresurlaub verabschiedet oder sogar komplett gekündigt … dass man tatsächlich eine ausgewachsene Schreibblockade hat! Nein, wirklich nicht – also keine Panik!)

 

Jedenfalls sollten fünf (5!) Minuten am Stück doch irgendwie machbar sein, oder?

 

Also schnappt euch Stifte und Papier bzw. eure Keyboards (die Tastatur, nicht das Musikinstrument!) und stellt den Timer auf fünf Minuten ein.

 

Und dann …

 

SCHREIBEN!

 

Falls ihr über ein spezielles Thema schreiben wollt und euch auch etwas dazu einfällt – wunderbar! Anderenfalls … schreibt einfach ungeplant drauflos. Brainstorming. Wenn ihr nicht wisst, worüber ihr schreiben sollt, dann schreibt darüber, wie schwierig es sein kann, etwas zu finden, über das man schreiben kann. Oder beschreibt einfach, was ihr vor euch seht. Oder wie toll es wäre, einen Bestseller geschrieben zu haben. Oder wie sehr euch das Thema “Writer’s Block” auf die Nerven geht!

 

Da! Die fünf Minuten sind geschafft! Wenn ihr jetzt so richtig schön in den Schreibfluss gekommen seid und Lust (und Zeit) habt, noch etwas mehr zu schreiben – umso besser. Wenn nicht, auch keine Problem. Wiederholt das Ganze einfach morgen wieder. Wiederholt es vielleicht sogar täglich! Auf die Weise entsteht euer ganz eigenes Schreibtagebuch. Früher oder später wird es dann Routine, oder vielleicht auch Teil eures Schreibrituals. Es wird euch vielleicht überraschen, aber man kann innerhalb von fünf Minuten tatsächlich etwas schreiben kann. Vielleicht zwei oder drei Zeilen Dialog, die ihr an dieser Stelle gerade für euren Roman braucht.

 

Also – lasst uns unsere Gedanken auf Arbeitstemperatur bringen und dann … los geht’s! 🙂

Schreib-Kicks: Eure Linksammlungen

Wir surfen durch das Internet, wir finden interessante Seiten, wir setzen Bookmarks… und Bookmarks… und Bookmarks. Da kommt mit der Weile so Einiges zusammen. Wer also auf der Suche nach Inspiration ist, sollte sich zwischendurch einfach mal die gesammelten Links anschauen.

Mich inspirierte das Aufräumen und Organisieren meiner Links zum Beispiel dazu, mal wieder einen Post zu verfassen. Aber ganz davon abgesehen – ernsthaft, meine gesammelten Links geben schon mal das eine oder andere her – versucht’s einfach mal.

… und “Happy Writing!” 🙂

 

Jugendsprache (oder: Ich bin dann mal alt!)

Als Autorin probiere mich schreiberisch ja ganz gern mal in anderen Genres aus. Ich hätte auch sogar ein paar Ideen in Richtung „Young Adult“-Roman. Aber … da gibt’s ein Problem: Also Frau jenseits der 40 ohne Kinder habe ich eine bestenfalls VAGE Ahnung, wie die Jugendlichen eigentlich reden. Ich meine, das ändert sich ja auch immer wieder, oder? (Sagt man das heute überhaupt noch: Jugendliche?? Wahrscheinlich nicht …)

 

Ich erinnere mich noch ganz genau an den Moment, in dem ich begriff, dass ich wohl nicht mehr zur Jugend gehöre. Genauer gesagt war das vor vielen ein paar Jahren auf einer Fete – oder sollte ich “Party” sagen oder vielleicht “Festivität”… bin jetzt ja älter, richtig?

 

Jedenfalls spielten sie da dieses Lied, und wenn ich das richtig verstanden habe, ging’s darin hauptsächlich um “Atzen”.

 

Ähm … Atzen?

 

Atzen… also…

 

Ätzend” kenne ich. Aus dem Chemieunterricht. Und auch weil das früher bei uns als Missfallenskundgebung in Gebrauch war – bei uns Jugendlichen. Lange her.

 

“Atzung”… ist, glaube ich, ein uralter Begriff für eine Mahlzeit, vor allem bei Tieren.

 

Und dann gibt’s da ja auch noch den Comedian “Atze [!] Schröder”.

 

Ob der was damit … nein, wohl eher nicht. Obwohl – wer weiß?

 

Nach oberflächlicher Interpretation des Liedtextes kam ich zu dem Schluss, dass es sich bei den Atzen wohl um einen alternativen Ausdruck für Freunde oder Kumpel handeln mochte.

 

Toll!! Ich war verdammt stolz auf mich!! Und ein bisschen sentimental wurde ich auch und dachte an die Zeiten zurück, als ich als 16-Jährige meine Eltern damit genervt habe, dass ich praktisch alles “cool” fand. Oder, noch schlimmer, “geil”. Heute keine große Sache mehr, seitdem wir es ständig in der Werbung serviert bekommen, aber damals … hach, ja, da konnte unsereins noch SCHOCKIEREN!

 

Dabei hat’s vor uns wahrscheinlich sogar schon der junge Schiller gebraucht, oder auch andere Dichter und Denker. Ist sehr gut möglich, auch wenn der Kontext vielleicht – VIELLEICHT! – ein anderer war. Aber das … ist wieder eine andere Geschichte.

 

Und jetzt muss ich los. Modernes Wörterbuch kaufen geh‘n. Oder vielleicht ‘ne Bravo …?

Onkel Duden und Tante Rechtschreibkontrolle … nützliche Wahlverwandtschaft für Autoren

Hey, die lieben Verwandten können manchmal ganz schön nützlich sein.

 [Um es gleich vorab zu sagen/schreiben: Mir ist ganz klar, dass ich mich hier gerade gewissermaßen auf dünnes Eis begebe, denn ich bin alles andere als die Rechtschreib-Queen und muss mir möglicherweise nun nachsagen lassen, eher so etwas wie die Klugsch…-Queen zu sein. UND vermutlich wird der eine oder andere jetzt meinen Text besonders gewissenhaft auf etwaige Rechtschreibfehler untersuchen … und wahrscheinlich sogar welche finden.]

Aber erstmal zum Thema:

In Diskussionen für Autoren kommt gerade in Bezug auf Einsteiger und deren Texte immer wieder gern die Diskussion um die korrekte Rechtschreibung auf. (Da fällt mir ein … korrekte Rechtschreibung … das dürfte doch eigentlich eine Dopplung in sich darstellen … so etwas wie “weißer Schimmel” in Bezug auf Pferde. Aber ich schweife gerade ab. Also nochmal … zum Thema …)

Wenn ich also meine Leseprobe in einer Autorengruppe (oder einem sonstigen Forum) zur Diskussion stelle oder sie sogar bei einem Verlag in Bezug auf eine mögliche Veröffentlichung einreiche – ist es dann WIRKLICH so schlimm, wenn ich mir mit der Rechtschreibung keine besondere Mühe gebe? (Hier geht es wohlgemerkt nicht um spezifische Probleme post-Rechtschreibreform und schon gar nicht um Legasthenie, auch nicht um einen vereinzelten Tippfehler, der beim Korrekturlesen übersehen wurde, auch nicht um die Leute, die möglicherweise in einer für sie noch fremden Sprache schreiben … sondern einfach um eben dies: Autoren, die sich offensichtlich keine besondere Mühe geben.) Immerhin schaut da vor Veröffentlichung ja sowie ein Lektor drüber, richtig? Also ist es ja nicht so schlimm. Ich bin ja schließlich nur ein Autor. Kein Lektor. Kein wandelndes Lexikon. Hauptsache, das Manuskript/die Geschichte ist gut.

Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht.

Meiner Meinung nach geht es hier auch gar nicht darum, welche Seite (die “Fünfe-gerade-sein-lassen” oder die “Rechtschreibpuristen”) bei der Diskussion Recht hat. Es geht eher darum, die jeweiligen Chancen zu eigenen Gunsten positiv zu beeinflussen. Das heißt nicht, dass ein Rechtschreibfehler mehr oder weniger den Unterschied machen wird, ob es mir gelingt, meinen Text zu verkaufen.

Aber diejenigen Menschen, die meine Texte bewerten, sind genau das: Menschen. Und Menschen haben Launen, Menschen können genervt sein. Menschen haben gute und schlechte Tage. Und wahrscheinlich haben diese speziellen Menschen noch eine ganze Reihe anderer Texte auf ihrem Schreibtisch bzw. ihrer Inbox. Zu viele Rechtschreibfehler (vor allem, wenn sie vermeidbar sind) können ganz schön nervig sein. Und von jemandem, den mein Manuskript nervt, eine gute Beurteilung zu erwarten… na ja, das würde ich dann wirklich Optimismus nennen…

Um andere Menschen dazu zu bringen, meinen Text als solches ernst zu nehmen, sollte ich nach Möglichkeit zeigen, dass ich ihn ebenfalls ernst nehme.

Was also tun? Continue reading

“Würde sich ein Verlag für mein Thema interessieren?” Schaun mer doch mal nach …

Arbeitet man – wie ich – als Ghostwriter, wird man immer wieder mit dieser Frage (oder irgendeiner entsprechenden Abwandlung) konfrontiert: “Ich habe eine Geschichte zu erzählen bzw. möchte die Geschichte schreiben lassen. Hat so etwas bei einem Verlag Erfolg? Und wenn ja: bei welchen Verlagen?”

Obwohl die Fragestellung natürlich total legitim und nicht zuletzt wegen des Kostenfaktors auch wichtig ist – ein Ghostwriterhonorar ist ja dann doch erstmal ein Investment –  ist der Ghostwriter Deiner Wahl für solche Fragen nicht unbedingt der ideale Ansprechpartner. Mit etwas Glück hat der Ghostwriter (also meine Wenigkeit oder wer auch immer) zwar Erfahrungen in dem vom Auftraggeber gewünschten Genre – aber Marktforschung oder Agenturtätigkeit ist in der Regel nicht seine/ihre Aufgabe. Besser beraten ist man da schon mit einem/-r Literaturagenten/-in. (Mal ganz davon abgesehen, dass viele Autoren heute auf’s Selfpublishing setzen.)

Aber mit nur ein paar Minuten online kann man sich die Frage eventuell auch selbst beantworten: Continue reading

A Christmas Carol – one of my personal Favorites this Time of the Year

“…and it was always said of him, that he knew how to keep Christmas well, if any man alive possessed the knowledge. May that be truly said of us, and all of us! And so, as Tiny Tim observed, God bless Us, Every One!

A Christmas Carol – by Charles Dickens

Download the ebook for free at the Project Gutenberg.

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“…und immer sagte man von ihm, er wisse Weihnachten recht zu feiern, wenn es überhaupt ein Mensch wisse. Möge dies auch in Wahrheit von uns allen gesagt werden können! Und so schließen wir mit Tiny Tims Worten: Gott segne uns alle und jeden!”

Der Weihnachtsabend – von Charles Dickens

Download des e-books kostenlos beim Project Gutenberg.

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Bild

(Excerpt from Wikipedia:)

“Legacy

While the ‘Merry Christmas’ was popularized following the appearance of the story,[58] and the name “Scrooge” and exclamation “Bah! Humbug!” have entered the English language,[59] Ruth Glancy argues the book’s singular achievement is the powerful influence it has exerted upon its readers. In the spring of 1844, The Gentleman’s Magazine attributed a sudden burst of charitable giving in Britain to Dickens’s novella; in 1874, Robert Louis Stevenson waxed enthusiastic after reading Dickens’s Christmas books and vowed to give generously; and Thomas Carlyle expressed a generous hospitality by staging two Christmas dinners after reading the book.[60] In America, a Mr. Fairbanks attended a reading on Christmas Eve in Boston, Massachusetts, in 1867, and was so moved he closed his factory on Christmas Day and sent every employee a turkey.[33] In the early years of the 20th century, the Queen of Norway sent gifts to London’s crippled children signed “With Tiny Tim’s Love”; Sir Squire Bancroft raised £20,000 for the poor by reading the tale aloud publicly; and Captain Corbett-Smith read the tale to the troops in the trenches of World War I.[61]

(…) This simple morality tale with its pathos and theme of redemption significantly redefined the “spirit” and importance of Christmas, since, as Margaret Oliphant recalled, it “moved us all those days ago as if it had been a new gospel.”

Autoren: Hören eure Dialoge sich natürlich an?

Einen tollen Dialog zu schreiben, ist manchmal gar nicht so einfach! Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob es dafür eine richtige Methode gibt (im Sinne einer lernbaren Formel). Klar, es gibt schon ein paar Fähigkeiten in Bezug auf das Schreiben (Grammatik, Struktur …), die man mit Hilfe von Büchern und Kursen lernen kann. Aber ich glaube, wenn es um das Schreiben von Dialogen geht, dann kann Hören eine wichtige Fähigkeit sein. Continue reading

Das Einlagensicherungssystem in den USA

Zuerst einmal freue ich mich darüber, dass mich die Optimal Banking Akademie, die u.a. das Info-Portal Amerikakonto.com betreibt, vor Kurzem in ihr Redaktionsteam aufgenommen hat!

In dem Zusammenhang kommt hier ein kleiner Teaser für meinen ersten dort veröffentlichten Artikel. Hier geht es darum, wie Kundengelder bei US-amerikanischen Banken für den Zweifelsfall abgesichert sind, und ob/inwieweit sich das vom System in Deutschland unterscheidet:

Das Einlagensicherungssystem dient dazu, Bankkunden vor einem Verlust ihrer Geldeinlagen zu bewahren, falls die jeweilige Bank zur Rückzahlung nicht in der Lage sein sollte. Entsprechende Sicherungssysteme gibt es sowohl in den USA als auch in Deutschland sowie anderen Teilen der Welt.

Die meisten Banken bewahren das Geld ihrer Kunden nur teilweise in Form von Bargeld auf. Den Rest investieren sie ihrerseits weiter bzw. legen es in längerfristigen Anlageformen fest und profitieren von den damit verbundenen höheren Zinseinnahmen.

Würden aber alle Kunden einer Bank zur gleichen Zeit ihre gesamten Einlagen zurückfordern, … [Hier geht’s weiter zum kompletten Original-Artikel …]

Internetrecherche – und wie verlässlich sind die Quellen?

Vor 20 Jahren war Recherchieren noch eine aufwändige Angelegenheit. Man konnte Stunden in Bibliotheken und Archiven verbringen. Das Internet hat das Informationswesen revolutioniert und unterschiedlichste Fakten und Meinungen innerhalb von kürzester Zeit verfügbar gemacht. Ein paar Klicks, die Eingabe von ein paar Worten in eine der gängigen Suchmaschinen, und man ist nur Bruchteile von Sekunden von dutzenden oder hunderten oder sogar noch mehr Links entfernt. Das macht die Suche schnell und einfach – in gewisser Weise kann es aber auch die Auswahl der richtigen Informationsquelle erschweren.

Denn es ist nicht besonders schwierig, etwas im Internet zu veröffentlichen. Im Zeitalter von Social Networking und Blogging und Webseiten nach dem Baukastenprinzip kann fast jedermann eigene Texte ins Netz stellen. Dazu kommen noch die täglichen eingehenden E-Mails, etwa abonnierte Newsletter zu diversen Themen. Kurz gesagt, nie vorher waren wir mit einer solchen Datenflut konfrontiert. Es lohnt sich also, beim Recherchieren darauf zu achten, woher die jeweiligen Informationen eigentlich stammen. Mit anderen Worten: Wer ist die Quelle? Wie kompetent ist diese Quelle wohl? Und – was ist deren Motivation bzw. Grund der Veröffentlichung?

Bei der Klärung dieser Fragen helfen uns besonders zwei Funktionen, die für die Internettechnologie besonders charakteristisch sind: 1. Suchmaschinen , 2. so genannte “Links” oder “Hyperlinks”, Querverweise innerhalb eines Online-Textes, die von im Text auftauchenden Begriffen direkt auf eine andere Internetstelle (auf der eigenen Seite oder anderweitig) verweisen. Zur besonders hilfreichen Sorte gehören Schlüsselausdrücke wie “Impressum”, “Über uns/mich” oder “About us”, “Unser Unternehmen”, “Mission Statement”, “User Info”, “Profil”.

Ein Produkt – viele Meinungen

Um das Internet zur Recherche nutzen zu wollen, muss man kein Journalist oder professioneller Schreiber sein. Ein klassisches Beispiel der Recherche für den Eigenbedarf, ist die Suche nach Produktinformationen. Es ist schließlich durchaus verständlich, dass man sich beim geplanten Kauf eines Produktes vorher ein wenig informieren möchte. Und es ist vernünftig, sich dabei nicht allein auf die Fernsehwerbung (die per Definition ja subjektiv zu sein hat) verlassen möchte. Die Eingabe der relevanten Begriffe in die Suchmaschine versorgt uns mit Links, und los geht’s! Wohlmöglich stoßen wir auf eine sehr wohlwollende Produktbewertung. Die sich daraus ergebende Frage ist, wo haben wir diese gefunden? Auf der Webseite des Herstellers? In der Online-Ausgabe einer Fachzeitschrift? In einem privaten Blog? In einem Diskussionsforum für Verbraucher? Im Katalogtext eines Online-Händlers? Oder vielleicht auf einer Internetpräsenz, die in irgendeiner Weise mit einem Konkurrenzprodukt in Verbindung zu bringen ist?

Man kann davon ausgehen, dass es sich auf der Webseite des Herstellers wie auch in Produktbeschreibungen von Online-Shops um werbende Texte handelt, deshalb wird man hier, abgesehen Eckdaten und Preisen, eher wenig ausgewogene Informationen, ganz zu schweigen von Kritik, zu lesen bekommen. Viele Internet-Händler sind inzwischen dazu übergegangen, Kundenbewertungen zu veröffentlichen. Es mag sich lohnen, sich diese für einen besseren Eindruck genauer anzusehen – dabei sollte man bei der Bewertung der Objektivität dieser Texte allerdings im Hinterkopf behalten, dass der Shop die Kontrolle über die Veröffentlichung dieser Kundenstatements hat. Man sucht also eine möglichst objektive aber kompetente Bewertung. Unabhängige etablierte Online-Fachzeitschriften dürften da in die richtige Richtung gehen. Natürlich haben auch diese Zeitschriften Anzeigenkunden und werden es vermutlich nicht gerade bewusst darauf anlegen, diese mit schlechten Kritiken über deren Produkte zu verprellen – trotzdem ist aber davon auszugehen, dass sie ihren Status nicht dadurch gefährden wollen, vollkommen unzutreffende Produktbewertungen abzugeben. Insofern unterscheiden sie sich häufig von den “Kundenmagazinen”, die in der Regel weniger unabhängig sind, sondern häufig Kooperationen mit verschiedenen Shops oder Herstellern eingehen (Stichwort “Affiliate”/”Partnershops”). Damit ist keine wirkliche Objektivität gewährleistet. Aufschluss über solche Fragen bietet das Impressums bekommen, auch indem man den Namen des dort genannten Unternehmens in eine Suchmaschine eingibt und überprüft, ob dieses wiederum mit anderen Unternehmen zusammenhängt.

Eine Person – noch mehr Meinungen

Gerade Aussagen zu Personen sind oft durch individuelle Sichtweisen gefärbt. Wenn es also um die Bewertung einer im Internet (oder anderen Medien) gemachten Aussage über eine Person geht, sollte man sich über das Verhältnis des Autors/dessen Auftraggebers zu dieser Person im Klaren sein, (Möglicherweise macht ja auch die Person eine Aussage über sich selbst?) Handelt es sich um jemanden aus der Politik, wird es höchstwahrscheinlich einen immensen Unterschied machen, aus welchem politischen (oder eventuell auch religiösen) Lager der Schreiber/Redakteur/Herausgeber kommt. Dies lässt sich zumindest bei Zeitungen/Magazinen (und deren Online-Ausgaben) relativ einfach herausfinden, da eine gewisse Grundhaltung oft bekannt ist. Lässt sich in dieser Richtung nichts herausfinden, kann man den Namen des Autors/der Quelle im Internet recherchieren und etwa anhand von anderweitig verfassten Texten Einstellungen oder schreiberische Tendenzen ausmachen.

Zweckmäßige Fragestellungen: Versucht der Autor die Person zu unterstützen (Fans, PR-Firmen) oder ihr zu schaden/zu diskreditieren? Könnte der Autor von seiner Aussage in irgendeiner Hinsicht profitieren? Geht es bei der jeweiligen Website/Publikation primär um die Darstellung von subjektiven/individuellen Sichtweisen oder um eine eher neutrale Weitergabe von Informationen? Ist der Zweck der Publikation tendenziell Sensations-/Meinungsmache (was ein Indiz für überspitzte Darstellungen sein könnte)? Geht es bei den Aussagen um die Darstellung von Meinungen, Klatsch oder tatsächlichen Fakten?

Solche Fragen lassen sich nicht immer eindeutig beantworten. Daher ist es letztendlich sinnvoll, sich Informationen über Personen von möglichst mehreren, verschiedenartigen Quellen zu besorgen und die Ergebnisse zu vergleichen. (Ausnahme: Wenn der Text von den Formulierungen her vermuten lässt, dass hier eine Seite lediglich von der anderen abgeschrieben hat.) Denn selbst wenn man unterstellt, dass jede Quelle eine eigene “Agenda” verfolgt, werden sich doch häufig gewisse Übereinstimmungen – und sei es nur in Teilaspekten – zeigen.

Was heißt das für die Leser?

Natürlich hat es unterschiedlichen Sichtweisen über ein und dasselbe Thema auch schon in der Vor-Internet-Zeit gegeben. Mit dem Internet sind die Quellen – und deren Fundstellen – jedoch sehr viel umfangreicher geworden, und der Informationsfluss schwieriger zu kontrollieren. Das muss nicht paranoid machen, nein. Aber aufmerksam beim Recherchieren. Vergleichen und Mitdenken gefragt!

Die Wächter des Abendlandes können sie mal…

…oder so etwas in der Art.

Zuerst einmal “Glückwunsch!”, liebe Autorin.

Diese besagte Autorin, die Romane im Selfpublishing veröffentlicht (was ja nicht PER SE als Zeichen mangelnder Qualität angesehen werden MUSS), hat jüngst einen Blogartikel veröffentlicht, in welchem sie sich schlichtweg “weigert”:  Sie ist “dagegen”, das Vorhandensein eines (huch, auch noch BEZAHLTEN?) Lektorates als Merkmal für die Qualität eines Buches anzusehen. Die Notwendigkeit solch eines “TÜVs” für Bücher (den sie mit einer “Zensur” vergleicht) sieht sie betonterweise nicht.

Dieser Blogartikel erhitzt nun die Gemüter sowohl auf der Pro- (Pro-Lektorat, nicht Pro-Zensur, wohlgemerkt) als auch auf der Contra-Seite, und somit ist der Name der Autorin in aller vieler Munde. Wie sie selbst auf Social Media anführt, hat sie inzwischen eine Reihe neuer “Anfragen” erhalten.

Also: Glückwunsch!

Diversen Punkten ihrer Argumentation kann ich sogar zustimmen: Continue reading

Was ist eigentlich ein Texter/eine Texterin?

Der Beruf Texters/Texterin deckt ein weites Feld ab – theoretisch alle Arten von zu erstellenden Texten. Man spricht beispielsweise von “Songtextern” bzw. “Liedtextern” oder auch “Comic-Textern”, doch klassischerweise bezieht sich der Begriff “Texter” in erster Linie auf die Werbebranche. International ist in dem Fall auch von einem “Copywriter” die Rede.

Die klassischen Werbetexter

Texte für Werbespots im Fernsehen und Anzeigenkampagnen in Zeitschriften und auf Plakaten stammen von Textern. Diese arbeiten meist für oder mit Werbeagenturen zusammen – manchmal als Angestellte, häufig aber auf der Basis von freier Mitarbeit, also als “Freie Texter”.

Der Begriff Texter/Texterin ist keine geschützte Berufsbezeichnung, so dass es hier grundsätzlich Möglichkeiten auch für Quereinsteiger gibt. Geht es um die klassischen Werbetexter, folgt der Einstieg bei einer Werbeagentur häufig über ein Volontariat. Inzwischen bieten jedoch auch entsprechende Studiengänge oder eine Ausbildung zum/zur „Kaufmann/-frau für Marketing­kommunikati­on” einen geeigneten Anfang.

Internet-Content und SEO

Mit der Verbreitung des Internets hat sich unter den Textern eine neue Gruppe herausgebildet, die den steigenden Bedarf an Online-Texten (Content) für Firmenwebseiten, Blogs und Soziale Netzwerke bedient. Hierbei handelt es sich zwar häufig, doch längst nicht mehr ausschließlich um Werbetexte.

Diese Texter haben nicht zuletzt durch die Entwicklung der Internet-Suchmaschinen ein neues Betätigungsfeld bekommen. Wer im Internet auf möglichst viele Leser angewiesen ist, benötigt nicht nur speziell auf die Leserschaft, sondern auch auf Suchmaschinen zugeschnittene Texte. Um dieser Doppelanforderung gerecht zu werden, wird für die fachgerechte Textaufbereitung häufig ein Texter gesucht. Aufgabe des Texters/der Texterin ist nicht nur das Schreiben eines gut lesbaren und ansprechenden Textes, sondern darüber hinaus das Anreichern dieses Textes mit passenden Keywords, also Schlüsselwörtern, auf die die Online-Suchmaschinen ansprechen, was für ein gutes Ranking (eine gute Positionierung) bei den Suchmaschinen sorgen soll. Dieser Bereich nennt sich Suchmaschinenoptimierung bzw. Search Engine Optimization, abgekürzt auch SEO.

Diese Texter sind meist freiberuflich tätig und finden ihre Auftraggeber häufig dort, wo sie selbst auch schreiben, nämlich im Internet. Hier gibt es inzwischen für diese Bereiche spezialisierte Jobbörsen und Foren sowie Plattformen, die sich auf die Erstellung von Internet-Content für Kunden unter Mitarbeit von freien Textern (die selbst häufig anonym bleiben) spezialisiert haben. Hier verwischen zum Teil die Grenzen zwischen Texter und den so genannten “Ghostwritern”, d.h. den Autoren, die im fremden Auftrag und Namen Texte erstellen.

Da der Markt für SEO-Texte und sonstigen Web-Content sehr breit gefächert ist, finden sich natürlich auch entsprechend unterschiedliche Konzepte für die Organisation und den Ablauf der Content-Erstellung. Selbstverständlich gibt es auch Texter, die ohne Umweg über Agenturen und sonstige Vermittlungsplattformen direkt für die jeweiligen Kunden arbeiten. Auch der berufliche Hintergrund der Texter variiert: Während manche gewissermaßen “vom Fach” sind, kommen andere wiederum als Quereinsteiger in die Branche und arbeiten häufig nur nebenberuflich als Texter. Je nach Konzept und Auftraggeber ist die Bezahlung der Texter sehr unterschiedlich, doch auch hier kann man sich als Texter bei einer guten Selbstvermarktung und guten Leistungen nach oben arbeiten, sich einen guten Kundenstamm aufbauen usw.

Mit einem Dasein als Freiberufler sind natürlich auch sämtliche Vor- und Nachteile verbunden, die das Arbeiten auf freiberuflicher Ebene mit sich bringt: Als freiberuflicher Texter/Texterin hat man keine Chefs im klassischen Sinne, dafür aber Auftraggeber, die zufrieden gestellt werden müssen. Man ist für sein Einkommen selbst verantwortlich – und auch für die Auftragsakquise und die Eigenwerbung.

Ghostwriting – was ist das eigentlich?

Bei einem Ghostwriter handelt es sich um einen Autoren bzw. eine Autorin, der/die gegen Honorar für einen Auftraggeber einen Text verfasst (“ghostet”). Hierbei kann es sich um Romane und Sachbücher, aber auch um andere Text- und Publikationsformen handeln. Auch die Autoren von Reden, die dann von anderen Personen (beispielsweise Politikern) gehalten werden, fallen im weiteren Sinne unter diese Definition – wie auch die Verfasser von akademischen Arbeiten (Magisterarbeiten, Doktorarbeiten etc.). Die letztgenannte und kontrovers diskutierte Praxis bewegt sich allerdings in vielerlei Hinsicht in einer Art “Grauzone” und bleibt in den folgenden Ausführungen weitgehend unberücksichtigt.

Rechtliche Situation des Ghostwriters

Die rechtliche Situation eines Ghostwriters definiert sich in erster Linie durch den Vertrag, den dieser mit dem Auftraggeber abschließt. In der Regel erhält der Auftraggeber nach Fertigstellung der Arbeit und Zahlung des vereinbarten Honorars die Rechte an dem erstellten Text. Dies berechtigt den Auftraggeber im typischen Fall beispielsweise auch dazu, das fertige Textmanuskript unter eigenem Namen einem Verlag anzubieten und im Fall einer Publikation das entsprechende Autorenhonorar bzw. Tantiemen etc. einzustreichen. Der Auftraggeber darf sich dann nach außen hin als Autor des Manuskriptes (also des Romans, Sachbuchs etc.) präsentieren. In derartigen Fällen wird oft eine entsprechende Verschwiegenheitsklausel in den Ghostwritervertrag aufgenommen, die den Ghostwriter dazu verpflichtet, über seine Autorenschaft Stillschweigen zu bewahren.

In manchen Fällen (je nach Vertragsgestaltung), wird der Ghostwriter auch als Mitautor genannt oder erhält eine Erwähnung seiner Mitwirkung in den oft am Ende von Büchern aufgeführten Danksagungen bzw. im Nachwort.

Es gibt auch Vertragsvarianten, in denen der Ghostwriter kein festes Honorar erhält, sondern an den späteren Einnahmen prozentual beteiligt wird.

Wer sind die Auftraggeber?

So mancher Mensch hat eine Idee zu einem Roman – aber nicht das handwerklich/künstlerische Vermögen oder die Zeit, diese auch in kommerzieller Qualität auszuformulieren. Ähnliches gilt für Experten, die ein Sachbuch veröffentlichen möchten, oder auch Menschen mit interessanter Lebensgeschichte (oder auch Personen des öffentlichen Lebens), die ihre Autobiografie veröffentlicht haben möchten. Sie alle sind potenzielle Kunden für einen Ghostwriter.

Eine andere Variante ist diejenige, bei der Buchserien eines/einer bereits verstorbenen Autors/Autorin in dessen bzw. deren Stil und unter dem bekannten Namen fortgeführt werden, aber dann von Ghostwritern verfasst werden. Ein Beispiel sind die auch noch in neuerer Zeit erschienenen Jugendbücher von Enid Blyton.

Die 15 häufigsten Sätze aus dem Mund eines Autoren

Sehr schön! 🙂 Mal sehen – welche Sätze könnte man hier noch hinzufügen..?

Saskia Louis

Genau wie ein Chef vielleicht dauernd „Ich brauch das bis morgen!“ ruft oder eine Mutter irgendwann nicht mehr zählen kann, wie oft sie schon „Jetzt räum endlich dein Zimmer auf!“ gefordert hat, gibt es auch gewisse Sätze, die einem Autor (und ja, auch einer Autorin!) dauernd durch den Kopf gehen. Und gerade, wenn man dann mit jemand anderem zusammen schreibt, fallen diese besonders auf. Hätten die liebe Saskia und ich, während wir zusammen Szenen durchgeplant und Geschichten weitergesponnen haben, jedes Mal einen Euro in ein Glas getan, wenn einer dieser Sätze fiel – tja, dann könnten wir davon jetzt einen schönen Urlaub machen. Stattdessen haben wir sie für euch gesammelt,  sodass ihr euch schön vorstellen könnt, wie wir über unseren Geschichten verzweifeln.

Ihr seid herzlich willkommen, die Liste zu ergänzen!

Alle Autoren:

  1. Ach, so hatte ich mir das gedacht!
  2. … das macht doch keinen Sinn.
  3. Das hatte ich aber mal…

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Die Ein-Satz-pro-Tag-Strategie

So manche von uns haben Phasen, in denen wir beim Schreiben eher langsam vorankommen, und wir werden immer wieder ganz neidisch ehrfürchtig, wenn wir etwas über die scheinbar typischen Arbeitstage anderer Autorenkollegen lesen, die Stunden und Stunden schreiben können und dabei tausende Worte an Content produzieren – und das täglich!

Das Problem ist nicht, dass wir nicht gern schreiben! Au contraire! Wir lieben es!!

Die Sache ist eher die –  beim Schreiben wird man leicht abgelenkt. Da sind so viele Ideen auf einmal in unseren Köpfen, es gibt so viel zu tun und zu schreiben, und dabei ist wohl nie genug Zeit da, um all diesen Ideen nachzugehen und sich um alles zu kümmern… und dann gibt es ja auch immer wieder Unterbrechungen von außen. Uuuuuuuuuund… das Internet ist ja dann auch nochmal eine riesige potenzielle Ablenkungsquelle (Oooh!… schau mal… ein süßes Hundevideo!!)!

Und dabei sind wir ja noch gar nicht beim Schreckgespenst so vieler schriftstellernder Existenzen, dem Monster unter unserem Bett, der… der…  (*Start Musik “Psycho”-Duschszene*): SCHRRRRRRREIBBLOCKADE!!

Ähm, ja – also es gibt so manche Gründe dafür, dass man zwischendurch einfach mal “stecken” bleibt. Und wenn dann nicht auch noch ein nahender Abgabeschluss (die gefürchtete “Deadline”) dräut, kann man noch von Glück sagen.

Eine der Methoden, mit der ich mich selbst austrickse: Ich versuche, einen Satz zu schreiben. Einen. Ernsthaft. Es muss noch nicht einmal ein besonders guter Satz sein. Ich meine, das ist doch zu schaffen, oder?

Und wenn ich dann Glück habe, löst das in meinem Kopf dann so eine kreativen Domino-Effekt aus, und ein Satz löst gewissermaßen die Entstehung des jeweils nächsten Satzes aus, und aus mehreren Sätzen entsteht dann tatsächlich ein ganzer Text.

Zugegeben, es funktioniert nicht IMMER so reibungslos. Manchmal bleibt es nur bei dem einen Satz – jedenfalls für den Moment. Aber immerhin: Ein Satz ist besser als gar keiner. Und am nächsten Tag kommt dann doch noch ein weiterer Satz hinzu, und dann noch einer und schließlich (*Trommelwirbel*) tatsächlich… ein ganzer Text.

(Und jetzt… wieder zurück zu den Hundevideos…)

Happy New Year! Frohes Neues Jahr!

susa wagner - music

Best wishes for the New Year 2016!  Alles Gute für das Neue Jahr 2016!

My Cover of Auld Lang Syne

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Auld Lang Syne – in the style of Mairi Campbell – a.k.a. “…you know, that version that they play in Sex and the City!”

(…and I sincerely hope any Scottish person listening to this will forgive my accent…;)… it was a very spontaneous decision to record this as well…)

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Was ist eigentlich ein(e) Virtuelle Assistent(in) ?

Der Begriff “VA” ist eine Abkürzung für den englischen Begriff “Virtual Assistant”, steht also für eine Virtuelle Assistentin bzw. einen Virtuellen Assistenten. Im deutschen Sprachgebrauch hat sich allerdings inzwischen überwiegend die Abkürzung “VPA” (Virtuelle/-r Persönliche/-r Assistent/-in).

Aber was ist ein Virtual Assistant?

Keep Calm Contact VA

(Und gleich vorab: Nein – diesmal ist damit nicht Iphones “Siri” oder andere vergleichbare Software gemeint.)

Virtuelle (Persönliche) Assistenten bzw. Assistentinnen sind normalerweise selbstständige Unternehmer/-innen und bieten ihren Klienten diverse Dienstleistungen an, die sie allerdings nicht vor Ort (d.h. beim Kunden) sondern via Internet von ihrem eigenen Büro aus ausführen. Allerdings gibt es gerade im englischsprachigen Raum auch Unternehmen, die Assistenten (m/w) auf virtueller/Home Office/Remote Basis im Rahmen eines Angestelltenverhältnisses beschäftigen.

Das Dienstleistungsangebot kann solche Aufgaben beinhalten, wie sie im Büroalltag vom Sekretariat bzw. von Assistenten/Assistentinnen erledigt werden, können aber auch weit darüber hinausgehen – abgesehen von der Tatsache, dass auch das Berufsbild eines/-r modernen Assistenten/-in heutzutage ein weites Feld an Tätigkeiten und Qualifikationen abdeckt.

Zu typischen Dienstleistungen/Services, die von VAs angeboten werden, gehören tatsächlich klassische administrative Aufgaben wie:

  • Erledigung von E-Mail-Korrespondenz
  • Schreiben nach Phonodiktat bzw. Transkribieren von Audio-Dateien
  • Terminvereinbarung
  • “Übernahme” des Telefons
  • Reiseorganisation

Alternativ bzw. zusätzlich dazu kann das Service-Angebot aber auch in andere Richtungen gehen:

  • Marketing
  • Public Relations
  • Buchhaltung
  • Event-Organisation
  • Web-Design
  • Redaktion bzw. Lektorat
  • Persönliche Assistenz
  • Social Media Management
  • Grafikdesign
  • Ghostwriting
  • Übersetzungen

und vieles mehr.

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(Fortsetzung folgt)