Die 5-Minuten-Schreibübung

Hast du mal eben fünf Minuten Zeit?

 

Wunderbar! Fünf Minuten – mehr Zeit brauchst du für diese Übung nicht. Fünf Minuten, um das Schreiben anzuregen bzw. zu trainieren. Um neue Ideen zu entwickeln. Um schnell ein paar Gedanken aufzuschreiben, aus denen sich vielleicht irgendwann eine komplette Handlung entwickeln könnte. Oder sogar als Therapie gegen den ewig dräuenden … (*flüster*) … Writer’s Block.

 

Die meisten unter uns “Schreibenden”, die einerseits ihren “regulären” Job, der die Miete bezahlt, mit ihrem Familien-/Privatleben UND ihrem Autoren-Dasein jonglieren, kennen das Problem: Wie finde ich die Zeit, um zu schreiben? Und selbst wenn wir dann die Zeit finden, kann es dazu kommen, dass wir dasitzen und uns … nichts einfällt!

 

(Nein, das muss wirklich nicht zwangsläufig bedeuten, dass die Muse sich gerade in den Jahresurlaub verabschiedet oder sogar komplett gekündigt … dass man tatsächlich eine ausgewachsene Schreibblockade hat! Nein, wirklich nicht – also keine Panik!)

 

Jedenfalls sollten fünf (5!) Minuten am Stück doch irgendwie machbar sein, oder?

 

Also schnappt euch Stifte und Papier bzw. eure Keyboards (die Tastatur, nicht das Musikinstrument!) und stellt den Timer auf fünf Minuten ein.

 

Und dann …

 

SCHREIBEN!

 

Falls ihr über ein spezielles Thema schreiben wollt und euch auch etwas dazu einfällt – wunderbar! Anderenfalls … schreibt einfach ungeplant drauflos. Brainstorming. Wenn ihr nicht wisst, worüber ihr schreiben sollt, dann schreibt darüber, wie schwierig es sein kann, etwas zu finden, über das man schreiben kann. Oder beschreibt einfach, was ihr vor euch seht. Oder wie toll es wäre, einen Bestseller geschrieben zu haben. Oder wie sehr euch das Thema “Writer’s Block” auf die Nerven geht!

 

Da! Die fünf Minuten sind geschafft! Wenn ihr jetzt so richtig schön in den Schreibfluss gekommen seid und Lust (und Zeit) habt, noch etwas mehr zu schreiben – umso besser. Wenn nicht, auch keine Problem. Wiederholt das Ganze einfach morgen wieder. Wiederholt es vielleicht sogar täglich! Auf die Weise entsteht euer ganz eigenes Schreibtagebuch. Früher oder später wird es dann Routine, oder vielleicht auch Teil eures Schreibrituals. Es wird euch vielleicht überraschen, aber man kann innerhalb von fünf Minuten tatsächlich etwas schreiben kann. Vielleicht zwei oder drei Zeilen Dialog, die ihr an dieser Stelle gerade für euren Roman braucht.

 

Also – lasst uns unsere Gedanken auf Arbeitstemperatur bringen und dann … los geht’s! 🙂

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