Die Ein-Satz-pro-Tag-Strategie

So manche von uns haben Phasen, in denen wir beim Schreiben eher langsam vorankommen, und wir werden immer wieder ganz neidisch ehrfürchtig, wenn wir etwas über die scheinbar typischen Arbeitstage anderer Autorenkollegen lesen, die Stunden und Stunden schreiben können und dabei tausende Worte an Content produzieren – und das täglich!

Das Problem ist nicht, dass wir nicht gern schreiben! Au contraire! Wir lieben es!!

Die Sache ist eher die –  beim Schreiben wird man leicht abgelenkt. Da sind so viele Ideen auf einmal in unseren Köpfen, es gibt so viel zu tun und zu schreiben, und dabei ist wohl nie genug Zeit da, um all diesen Ideen nachzugehen und sich um alles zu kümmern… und dann gibt es ja auch immer wieder Unterbrechungen von außen. Uuuuuuuuuund… das Internet ist ja dann auch nochmal eine riesige potenzielle Ablenkungsquelle (Oooh!… schau mal… ein süßes Hundevideo!!)!

Und dabei sind wir ja noch gar nicht beim Schreckgespenst so vieler schriftstellernder Existenzen, dem Monster unter unserem Bett, der… der…  (*Start Musik “Psycho”-Duschszene*): SCHRRRRRRREIBBLOCKADE!!

Ähm, ja – also es gibt so manche Gründe dafür, dass man zwischendurch einfach mal “stecken” bleibt. Und wenn dann nicht auch noch ein nahender Abgabeschluss (die gefürchtete “Deadline”) dräut, kann man noch von Glück sagen.

Eine der Methoden, mit der ich mich selbst austrickse: Ich versuche, einen Satz zu schreiben. Einen. Ernsthaft. Es muss noch nicht einmal ein besonders guter Satz sein. Ich meine, das ist doch zu schaffen, oder?

Und wenn ich dann Glück habe, löst das in meinem Kopf dann so eine kreativen Domino-Effekt aus, und ein Satz löst gewissermaßen die Entstehung des jeweils nächsten Satzes aus, und aus mehreren Sätzen entsteht dann tatsächlich ein ganzer Text.

Zugegeben, es funktioniert nicht IMMER so reibungslos. Manchmal bleibt es nur bei dem einen Satz – jedenfalls für den Moment. Aber immerhin: Ein Satz ist besser als gar keiner. Und am nächsten Tag kommt dann doch noch ein weiterer Satz hinzu, und dann noch einer und schließlich (*Trommelwirbel*) tatsächlich… ein ganzer Text.

(Und jetzt… wieder zurück zu den Hundevideos…)

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4 thoughts on “Die Ein-Satz-pro-Tag-Strategie

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